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Ratgeber · Airbnb

Airbnb Co-Hosting in Deutschland: Co-Host finden, prüfen und richtig einsetzen

Das offizielle Co-Host-Feature, das Airbnb-Co-Host-Netzwerk und der deutsche Rechtsrahmen – erklärt von einem Betreiber mit eigenem Portfolio · ← Alle Ratgeber

Ein Airbnb Co-Host (deutsch: Co-Gastgeber) ist eine Person oder ein Unternehmen, das über das offizielle Co-Host-Feature von Airbnb Zugriff auf Ihr Inserat erhält und den laufenden Betrieb übernimmt – Gästekommunikation, Kalender, Preise und die Organisation vor Ort. Sie bleiben dabei Inhaber von Konto und Inserat: Airbnb regelt über abgestufte Berechtigungen, was der Co-Host sehen und ändern darf, und kann Auszahlungen in vielen Ländern direkt zwischen Ihnen und dem Co-Host aufteilen.

Dieser Ratgeber erklärt Airbnb-spezifisch, wie die Co-Gastgeber-Rolle technisch funktioniert, was das Airbnb-Co-Host-Netzwerk leistet, wie Sie einen passenden Co-Host finden und prüfen – und welche deutschen Besonderheiten Sie kennen sollten. Die plattformunabhängigen Grundlagen des Modells finden Sie unter Was ist Co-Hosting?

Was ist ein Co-Gastgeber bei Airbnb – und was ist er nicht?

Der Co-Gastgeber ist bei Airbnb zunächst eine technische Rolle: Der Inserats-Inhaber lädt eine andere Person mit eigenem Airbnb-Konto ein, in seinem Inserat mitzuarbeiten. Der Co-Host erscheint je nach Einstellung im Inserat, beantwortet Gästenachrichten in Ihrem Namen und pflegt Kalender und Preise – das Konto, die Buchungen und die Einnahmen bleiben rechtlich bei Ihnen.

Wichtig ist die Trennung zweier Ebenen. Die Airbnb-Rolle regelt nur den Zugriff auf die Plattform. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit – welche Leistungen der Co-Host erbringt, was er dafür erhält, wer wofür haftet – vereinbaren Sie separat in einem Vertrag. Airbnb prüft und garantiert diese Ebene nicht.

Ein Co-Host ist außerdem kein Immobilienverwalter im klassischen Sinn: Er betreibt die Vermietung, verwaltet aber nicht das Gebäude. Die Unterschiede haben wir unter Co-Hosting vs. Hausverwalter im Detail gegenübergestellt.

Wie funktioniert das offizielle Airbnb-Co-Host-Feature?

Sie fügen einen Co-Host direkt in den Einstellungen Ihres Inserats hinzu: Dort laden Sie ihn über seine E-Mail-Adresse oder sein Airbnb-Profil ein, er nimmt die Einladung an und arbeitet ab dann mit den Rechten, die Sie ihm zuweisen. Die Rolle lässt sich jederzeit wieder entziehen – Sie geben also nie Ihr Konto aus der Hand.

Rollen und Berechtigungen

Airbnb unterscheidet abgestufte Berechtigungen, damit der Co-Host nur das sieht und ändert, was er für seine Aufgabe braucht. Vereinfacht lassen sich drei Stufen unterscheiden (die genauen Bezeichnungen passt Airbnb gelegentlich an):

BerechtigungsstufeWas der Co-Host typischerweise kannSinnvoll für
Voller ZugriffInserat bearbeiten, Preise und Kalender steuern, Gäste betreuen, Buchungen verwaltenProfessionelle Co-Hosts, die den Betrieb komplett übernehmen
Kalender und PostfachVerfügbarkeiten pflegen, Anfragen und Gästenachrichten beantwortenOperative Unterstützung ohne Eingriff ins Inserat
Nur KalenderBelegung und Verfügbarkeiten einsehen und pflegenReinigungspartner oder punktuelle Helfer

Auszahlungs-Splits: Kann Airbnb den Co-Host direkt bezahlen?

In vielen Ländern ja: Der Inserats-Inhaber kann festlegen, dass ein prozentualer Anteil jeder Auszahlung automatisch an den Co-Host geht (geteilte Auszahlungen). Der Co-Host hinterlegt dafür eine eigene Auszahlungsmethode. Ob die Funktion für Sie verfügbar ist, sehen Sie in Ihren Auszahlungseinstellungen – sie hängt unter anderem vom Auszahlungsland ab.

In der Praxis rechnen viele professionelle Anbieter unabhängig davon klassisch per Rechnung ab. Das erzeugt saubere Belege für Ihre Buchhaltung und funktioniert auf allen Kanälen gleich – nicht nur bei Airbnb.

Was ist das Airbnb-Co-Host-Netzwerk?

Das Airbnb-Co-Host-Netzwerk ist ein offizieller Marktplatz innerhalb von Airbnb, über den Gastgeber geprüfte Co-Hosts in ihrer Region suchen, vergleichen und kontaktieren können. Airbnb hat es im Herbst 2024 gestartet und weitet es seither schrittweise auf weitere Länder aus; den aktuellen Stand für Ihren Standort sehen Sie direkt in der Plattform.

Interessant ist das Netzwerk vor allem wegen seiner Zugangshürden. Öffentlich kommuniziert wurden unter anderem diese Anforderungen an Co-Hosts:

  • Nachgewiesene Hosting-Erfahrung mit eigenen oder betreuten Unterkünften
  • Eine hohe Durchschnittsbewertung der betreuten Inserate
  • Eine niedrige Stornoquote
  • Ein verifiziertes Profil mit Identitätsprüfung

Für Eigentümer bedeutet das: Wer im Netzwerk gelistet ist, erfüllt ein Mindestniveau. Es ersetzt aber keine eigene Prüfung, denn Leistungsumfang, Preise und Arbeitsweise unterscheiden sich zwischen Co-Hosts erheblich. RM Hospitality ist Airbnb-Co-Hosting-Ambassador und Smoobu-Ambassador.

Wie finden und prüfen Sie einen Airbnb Co-Host?

Drei Wege haben sich etabliert: das Co-Host-Netzwerk direkt in Airbnb, Empfehlungen anderer Gastgeber – etwa aus lokalen Vermieter-Gruppen – und spezialisierte Co-Hosting-Anbieter mit eigener Website, eigenem Team und nachprüfbaren Referenzen. Egal auf welchem Weg Sie fündig werden: Prüfen Sie systematisch, bevor Sie Zugriff gewähren.

  • Verifiziertes Airbnb-Profil und echte, überprüfbare Bewertungen als Gastgeber oder Co-Host
  • Transparente, erfolgsabhängige Konditionen – Provision klar benannt, keine versteckten Grundgebühren
  • Eigene Systeme für Gästekommunikation, Preise und Reinigungssteuerung statt manueller Einzelpflege
  • Konkrete Aussagen zu Reaktionszeiten auf Gästeanfragen – auch abends und am Wochenende
  • Regelmäßiges Reporting mit Auslastung, Durchschnittsrate und Auszahlungen
  • Referenzobjekte, deren Inserate und Bewertungen Sie sich selbst ansehen können
  • Ein schriftlicher Vertrag mit klarem Leistungskatalog und eindeutig vereinbarter Laufzeit und Kündigungsfrist

Vorsicht ist angebracht bei Garantieversprechen (etwa einer festen Umsatzsteigerung), bei hohen Vorkasse-Beträgen ohne definierte Leistung und bei Anbietern, die pauschal vollen Kontozugriff verlangen, ohne das Berechtigungsmodell zu erklären. Ein seriöser Co-Host erklärt Ihnen von sich aus, welche Rechte er wofür braucht.

Rechte und Pflichten: Was regelt Airbnb – und was Sie selbst?

Kurz gesagt: Airbnb regelt nur die Zugriffsrechte innerhalb der Plattform. Verantwortlich gegenüber Airbnb, den Gästen und den Behörden bleibt der Inserats-Inhaber – also Sie. Deshalb gehört zu jeder Co-Host-Beziehung ein Vertrag, der die wirtschaftliche Ebene regelt.

Hinein gehören üblicherweise: der genaue Leistungsumfang, Vergütung und Abrechnungsweg, Reaktionszeiten, der Umgang mit Gästedaten (inklusive Auftragsverarbeitung nach DSGVO), eventuelle Vollmachten, Laufzeit und Kündigung sowie Haftungsfragen bei Schäden oder Ausfällen.

Steuerlich bleiben die Mieteinnahmen Ihre Einnahmen – auch dann, wenn Airbnb einen Teil der Auszahlung direkt an den Co-Host weiterleitet. Die Provision des Co-Hosts ist bei Ihnen in der Regel eine Betriebsausgabe bzw. Werbungskosten. Die konkrete Einordnung (private Vermietung, Gewerblichkeit, Umsatzsteuer) klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater.

Was gilt in Deutschland: Meldeschein, Registrierung, Zweckentfremdung

Kurzzeitvermietung ist in Deutschland stärker reguliert, als vielen neuen Gastgebern bewusst ist. Ein guter Co-Host kennt diese Pflichten und organisiert die Abläufe mit – rechtlich verantwortlich bleiben in der Regel Sie als Vermieter. Die wichtigsten Themen im Überblick:

  • Meldeschein: Beherbergungsstätten – dazu zählen in der Regel auch Ferienwohnungen – müssen ausländische Gäste weiterhin einen Meldeschein ausfüllen lassen und diesen aufbewahren. Für Gäste mit deutscher Staatsangehörigkeit ist die besondere Hotelmeldepflicht Anfang 2025 entfallen.
  • Kommunale Registrierung: Viele Städte verlangen eine Registrier- oder Genehmigungsnummer, die im Inserat sichtbar sein muss. Ohne sie drohen Bußgelder oder die Sperrung des Inserats.
  • Zweckentfremdung: In Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München beschränken Zweckentfremdungsregeln die Kurzzeitvermietung von Wohnraum teils erheblich – bis hin zur Genehmigungspflicht für jede Vermietung.
  • EU-Registrierungspflicht ab Mai 2026: Die EU-Verordnung über Kurzzeitvermietungen bringt einheitliche Registrierungsverfahren. Plattformen wie Airbnb müssen Registrierungsnummern in Inseraten anzeigen und Daten an Behörden übermitteln.

Die Regeln unterscheiden sich je nach Kommune und ändern sich laufend. Verbindliche Auskünfte zu Ihrem Objekt geben Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung und Ihr Steuerberater – ein Co-Host kann die Prozesse organisieren, aber keine Rechtsberatung ersetzen.

Wann ist ein Multi-Kanal-Co-Host sinnvoller als Airbnb-only?

Airbnb allein genügt oft für ein einzelnes Objekt in stark nachgefragter Lage. Sobald Saisonalität, längere Aufenthalte oder Geschäftsreisende eine Rolle spielen, bringt ein Co-Host, der zusätzlich Booking.com und Direktbuchungen bespielt, meist mehr Auslastung – und weniger Abhängigkeit von einem einzigen Kanal und dessen Algorithmus. Wie das in einer Messestadt aussieht, zeigt unser Airbnb-Management in Stuttgart.

KriteriumAirbnb-onlyMulti-Kanal
ReichweiteAirbnb-GästekreisAirbnb, Booking.com, eigene Website
AbhängigkeitHoch – ein Kanal entscheidetVerteilt auf mehrere Kanäle
TechnikAirbnb-Konto genügtChannel-Manager gegen Doppelbuchungen nötig
Typische GästeStädte- und FreizeitreisendeZusätzlich Geschäftsreisende und Langzeitgäste

Voraussetzung für Multi-Kanal ist saubere Technik: Ein Channel-Manager synchronisiert Kalender und Preise über alle Plattformen, sonst drohen Doppelbuchungen. Wir arbeiten dafür mit unserer eigenen Software CENTCOM. Wie eine durchdachte Kanalstrategie insgesamt aussieht, zeigt der Ratgeber Ferienwohnung vermarkten.

Was kostet ein Airbnb Co-Host?

Marktüblich sind erfolgsabhängige Provisionen, häufig zwischen 10 und 25 Prozent des Buchungsumsatzes – je nach Leistungsumfang. Manche Anbieter berechnen zusätzlich Grundgebühren, und Vertragslaufzeiten unterscheiden sich deutlich; genau hier lohnt der Blick ins Kleingedruckte.

Bei RM Hospitality arbeiten wir mit drei klaren Stufen: 15 % (Starter: Inserate, Gästekommunikation, PriceLabs-Preis-Sync, Owner-Dashboard), 20 % (Growth: zusätzlich Revenue Management) und 25 % (Full Service) – jeweils vom Nettoumsatz, ohne Grundgebühr; Laufzeit und Kündigungsfrist regelt der individuelle Vertrag. Eine detaillierte Rechnung mit Beispielen finden Sie unter Co-Hosting Kosten.

Wer keinen laufenden Betrieb abgeben, sondern nur professionell starten möchte: Über RM Advisory gibt es einmalige Setup-Pakete von 349 € (eine Plattform) über 599 € (Airbnb + Booking) bis 899 € (drei Plattformen inklusive deutscher und englischer Texte sowie 30 Tagen Feintuning).

Co-Host prüfen: die Checkliste vor dem Vertrag

Ob Co-Host-Netzwerk, Empfehlung oder Anbieter-Website: Bevor Sie unterschreiben, lohnt der Blick auf die Punkte, die später über Ihre Unabhängigkeit entscheiden. Die meisten stehen nicht im Prospekt, sondern im Vertrag. Fragen Sie deshalb gezielt nach:

  • Kontenhoheit: Wem gehört das Airbnb-Konto? Beim Co-Hosting laufen Konto und Inserat auf Ihren Namen; der Co-Host arbeitet über die Co-Gastgeber-Rolle mit abgestuften Rechten. Verlangt ein Anbieter, dass Ihr Inserat auf sein Konto umzieht, ist das kein Co-Hosting mehr.
  • Auszahlungen: Fließen die Buchungseinnahmen direkt auf Ihr Konto, oder sammelt der Anbieter sie ein und überweist weiter?
  • Provisionsbasis: Bezieht sich der Prozentsatz auf den Brutto- oder den Nettoumsatz? Derselbe Satz ergibt je nach Basis unterschiedliche Beträge.
  • Plattformgebühren: Wer trägt die Servicegebühren von Airbnb und Booking.com, und werden sie vor oder nach der Provisionsberechnung abgezogen?
  • Einsicht in die Abrechnung: Erhalten Sie eine buchungsgenaue Aufstellung mit allen Gebühren und Stornierungen, oder nur eine Sammelüberweisung? Ein Dashboard mit jederzeitigem Zugriff ist der Maßstab.
  • Zusatzkosten: Fallen neben der Provision Grundgebühren, Setup-Pauschalen oder Gebühren für Extras wie Fotos, Wäsche oder Gästekommunikation an?
  • Kündigungsfrist und Laufzeit: Wie lange läuft der Vertrag, mit welcher Frist können Sie kündigen, und verlängert er sich automatisch? Lassen Sie sich das vor der Unterschrift schriftlich geben.
  • Übergabe bei Vertragsende: Was passiert mit Inserat, Fotos, Texten und Zugängen? Wichtig: Bewertungen hängen am Konto bzw. Inserat und sind nicht übertragbar. Wurde auf dem Konto des Anbieters gebucht, beginnen Sie nach einer Trennung ohne Bewertungshistorie.
  • Datenschutz: Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO für den Umgang mit Gästedaten?
  • Erreichbarkeit: Wer antwortet Gästen abends, am Wochenende und im Urlaub des Ansprechpartners, und in welcher Zeit?

Ein seriöser Anbieter beantwortet alle zehn Punkte, ohne auszuweichen. Bleibt jemand bei Kontenhoheit oder Übergabe vage, arbeitet er häufig nach einem anderen Modell als Co-Hosting. Genau darum geht es im nächsten Abschnitt.

Co-Hosting vs. große Betreiber-Agenturen

Neben Co-Hosts werben in Deutschland auch große Agenturen um Eigentümer, die nach dem Übernahmemodell arbeiten: Sie inserieren Ihre Wohnung auf ihren eigenen Airbnb- und Booking-Konten, wickeln Buchungen über sich ab und rechnen anschließend mit Ihnen ab. Beide Modelle haben ihre Berechtigung, verteilen Kontrolle und Aufwand aber sehr unterschiedlich.

Agentur- bzw. Übernahmemodell

  • Vorteil: Sie führen kein eigenes Plattform-Konto und treten gegenüber Gästen nicht in Erscheinung; der laufende Aufwand für Sie ist minimal.
  • Vorteil: Etablierte Anbieter bringen eingespielte Prozesse und ein bestehendes Profil mit vielen Bewertungen mit, von dem ein neues Inserat anfangs profitieren kann.
  • Nachteil: Konto, Inserat und alle künftig entstehenden Bewertungen gehören dem Anbieter. Bei einem Wechsel nehmen Sie davon nichts mit und starten bei null.
  • Nachteil: Sie sehen die Plattformdaten in der Regel nicht selbst, sondern nur die Abrechnung, die der Anbieter Ihnen ausweist.

Co-Hosting

  • Vorteil: Konto, Inserat, Bewertungen und Gästehistorie bleiben bei Ihnen. Auch nach einem Anbieterwechsel bleibt alles Aufgebaute erhalten.
  • Vorteil: Volle Transparenz: Sie können jederzeit selbst ins Plattform-Konto und in jede Abrechnung schauen und behalten die letzte Entscheidung.
  • Nachteil: Sie bleiben Betreiber mit den zugehörigen Pflichten, etwa bei Steuern, Registrierung und Meldewesen. Der Co-Host organisiert mit, verantwortlich bleiben Sie.
  • Nachteil: Ganz ohne Mitwirkung geht es nicht: Konto, Verträge und Grundsatzentscheidungen laufen über Sie.

Unsere Einordnung: Wer seine Immobilie vollständig aus der Hand geben und mit der Vermietung nichts zu tun haben will, kann mit dem Übernahmemodell gut bedient sein. Wer Konten, Bewertungen und Kontrolle behalten und den Dienstleister wechseln können will, ohne von vorn zu beginnen, ist beim Co-Hosting richtig. Wir arbeiten aus Überzeugung nach dem zweiten Modell.

Rechenbeispiel: 15, 20 oder 25 Prozent in Zahlen

Zur Einordnung der drei Stufen ein Rechenbeispiel mit einem angenommenen Jahres-Nettoumsatz von 40.000 €. Die Zahlen sind reine Arithmetik zur Veranschaulichung der Provisionslogik, keine Prognose und keine Aussage über Ihr Objekt:

PaketProvisionHonorar Co-HostVerbleibt beim Eigentümer
Starter15 %6.000 €34.000 €
Growth20 %8.000 €32.000 €
Full Service25 %10.000 €30.000 €

„Verbleibt beim Eigentümer" heißt dabei: vor Ihren eigenen Kosten wie Reinigung, Verbrauch, Instandhaltung und Steuern. Ob sich eine höhere Stufe lohnt, hängt vom Leistungsumfang ab, den Ihr Objekt tatsächlich braucht. Weitere Beispielrechnungen und den Vergleich mit anderen Kostenmodellen finden Sie unter Co-Hosting-Kosten.

So arbeiten wir als Airbnb Co-Host

RM Hospitality betreibt seit 2022 ein eigenes Portfolio in Süddeutschland – aus dieser operativen Arbeit stammen unsere Zahlen: über drei Jahre Erfahrung, 45 verwaltete Einheiten, mehr als 50.000 automatisierte Prozesse, durchschnittlich +23,5 % RevPAR-Steigerung und eine Gästebewertung von 4,9 im Schnitt.

Der Betrieb läuft über RM Hosting mit unserer eigenen Software, inklusive KI-gestützter Gästekommunikation rund um die Uhr. Sitz ist Bamberg, tätig sind wir deutschlandweit – unter anderem mit Airbnb-Management in München. Wenn Sie wissen möchten, was in Ihrem Objekt steckt: Die Potenzialanalyse ist kostenlos, unverbindlich – und Sie erhalten die Antwort innerhalb von 48 Stunden.

Häufige Fragen

Ein Co-Gastgeber (Co-Host) ist eine offizielle Rolle bei Airbnb: Der Inserats-Inhaber lädt eine Person oder Firma ein, mit abgestuften Berechtigungen in seinem Inserat mitzuarbeiten – etwa Gästenachrichten zu beantworten, den Kalender zu pflegen und Preise zu steuern. Konto, Buchungen und Einnahmen bleiben beim Inhaber; die Rolle lässt sich jederzeit wieder entziehen.

In den Einstellungen Ihres Inserats laden Sie den Co-Host über seine E-Mail-Adresse oder sein Airbnb-Profil ein. Er benötigt ein eigenes Airbnb-Konto und nimmt die Einladung an. Anschließend legen Sie fest, welche Berechtigungsstufe er erhält – vom reinen Kalenderzugriff bis zum vollen Zugriff auf Inserat und Gästekommunikation.

In vielen Ländern ja: Über geteilte Auszahlungen leitet Airbnb einen von Ihnen festgelegten Prozentsatz jeder Auszahlung automatisch an den Co-Host weiter, der dafür eine eigene Auszahlungsmethode hinterlegt. Ob die Funktion bei Ihnen verfügbar ist, sehen Sie in den Auszahlungseinstellungen. Viele professionelle Anbieter rechnen alternativ klassisch per Rechnung ab.

Öffentlich kommuniziert wurden unter anderem nachgewiesene Hosting-Erfahrung, eine hohe Durchschnittsbewertung der betreuten Inserate, eine niedrige Stornoquote und ein verifiziertes Profil mit Identitätsprüfung. Das Netzwerk sichert damit ein Mindestniveau – die eigene Prüfung von Leistungsumfang, Konditionen und Referenzen ersetzt es nicht.

Marktüblich sind erfolgsabhängige Provisionen, häufig zwischen 10 und 25 Prozent des Buchungsumsatzes, je nach Leistungsumfang. Bei RM Hospitality liegen die Stufen bei 15, 20 und 25 Prozent vom Nettoumsatz – ohne Grundgebühr; Laufzeit und Kündigungsfrist regelt der individuelle Vertrag. Achten Sie bei Vergleichen darauf, ob sich die Provision auf Brutto- oder Nettoumsatz bezieht und welche Zusatzgebühren anfallen.

Die rechtliche Verantwortung bleibt in der Regel beim Vermieter – auch mit Co-Host. Ein guter Co-Host organisiert die Abläufe aber mit: Meldescheine für ausländische Gäste, kommunale Registriernummern im Inserat und ab Mai 2026 die einheitliche EU-Registrierungspflicht. Verbindliche Auskünfte zu Ihrem Objekt geben Ihre Kommune und Ihr Steuerberater.

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