Co-Hosting Kosten: Was kostet ein Co-Host?
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Ein Co-Host kostet in Deutschland marktüblich zwischen 15 und 25 Prozent des Nettoumsatzes – je nach Leistungsumfang. Bei RM Hosting sind es konkret 15 % (Starter), 20 % (Growth) oder 25 % (Full Service), ohne Grundgebühr; Laufzeit und Kündigungsfrist regelt der individuelle Vertrag. Festpreis- und Hybridmodelle gibt es ebenfalls, sie sind am deutschen Markt aber deutlich seltener.
Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie vor einer Entscheidung wissen sollten: die drei Abrechnungsmodelle im Vergleich, den konkreten Leistungsumfang hinter 15, 20 und 25 Prozent, eine ehrliche Beispielrechnung, typische versteckte Kosten – und die Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten. Falls Sie zuerst klären möchten, was Co-Hosting überhaupt umfasst: Unser Grundlagen-Artikel Was ist Co-Hosting? erklärt das Modell im Detail.
Was kostet ein Co-Host in Deutschland?
Die Preisspanne von 15 bis 25 Prozent des Nettoumsatzes hat sich am Markt etabliert, weil sie die Interessen von Eigentümer und Co-Host koppelt: Der Partner verdient nur dann mehr, wenn auch Sie mehr verdienen. Eine reine Inserats- und Kommunikationsbetreuung liegt in der Regel am unteren Ende der Spanne, eine komplette Betriebsübernahme inklusive Preissteuerung und Vor-Ort-Koordination am oberen.
Drei Faktoren bestimmen üblicherweise, wo im Korridor ein Angebot liegt: der Leistungsumfang (was genau übernimmt der Co-Host?), der Objekttyp (eine einzelne Wohnung verursacht relativ mehr Aufwand als zehn Einheiten im selben Haus) und die Frage, ob operative Vor-Ort-Leistungen wie Reinigungskoordination enthalten sind.
Entscheidend ist außerdem die Bemessungsgrundlage: 20 % vom Bruttoumsatz sind real teurer als 20 % vom Nettoumsatz. Worauf sich der Prozentsatz genau bezieht – vor oder nach Plattformgebühren, mit oder ohne Umsatzsteuer – gehört deshalb vertraglich eindeutig geregelt. Bei steuerlichen Detailfragen hilft Ihnen Ihr Steuerberater weiter.
Prozent, Festpreis oder Hybrid: Welche Abrechnungsmodelle gibt es?
Am Markt begegnen Ihnen drei Modelle. Welches fair ist, hängt weniger vom Etikett ab als davon, ob Anreize und Aufwand zusammenpassen.
| Modell | Vorteile | Nachteile |
| Prozent vom Umsatz (marktüblich 15–25 %) | Interessen laufen gleich: mehr Umsatz für Sie bedeutet mehr Honorar für den Co-Host; kein Fixkostenrisiko in schwachen Monaten | Absolute Kosten steigen in starken Monaten; die Bemessungsgrundlage muss sauber definiert sein |
| Festpreis pro Monat oder Buchung | Planbare, leicht budgetierbare Kosten | Kein finanzieller Anreiz, Ihren Umsatz zu steigern; in schwachen Monaten relativ teuer |
| Hybrid (Grundgebühr + reduzierter Prozentsatz) | Verteilt das Risiko zwischen beiden Seiten | Zwei Stellschrauben machen Angebote schwer vergleichbar; die Grundgebühr läuft auch bei Leerstand weiter |
In Deutschland dominiert das Prozentmodell – aus gutem Grund: Ein schlechter Monat trifft hier auch den Co-Host. RM Hosting arbeitet deshalb erfolgsabhängig und ohne Grundgebühr. Wie sich Co-Hosting dabei von einer klassischen Agentur oder Hausverwaltung unterscheidet, zeigt unser Vergleich Co-Hosting vs. Hausverwalter.
Airbnb Co-Host Provision: Was steckt in 15, 20 und 25 Prozent?
Ein Prozentsatz allein sagt wenig – entscheidend ist, was dahintersteht. Bei RM Hosting sind die drei Stufen so geschnitten, dass jede für sich ein vollständiges, sinnvolles Paket ergibt:
| Paket | Provision | Enthalten |
| Starter | 15 % vom Nettoumsatz | Inserate, Gästekommunikation, PriceLabs-Preis-Sync, Owner-Dashboard |
| Growth | 20 % vom Nettoumsatz | Alles aus Starter, zusätzlich aktives Revenue Management |
| Full Service | 25 % vom Nettoumsatz | Der volle Leistungsumfang – die komplette operative Betreuung |
Der Sprung von 15 auf 20 Prozent kauft vor allem eines: aktives Revenue Management, also die laufende Steuerung Ihrer Preise nach Nachfrage, Saison und Marktlage statt reiner Preissynchronisation. Der Schritt auf 25 Prozent nimmt Ihnen den verbleibenden operativen Alltag ab. Alle Pakete werden vom Nettoumsatz berechnet – ohne Grundgebühr, ohne Knebelvertrag; Laufzeit und Kündigungsfrist regelt der individuelle Vertrag. Die Preise im Detail zeigt unsere Preisübersicht aller Leistungen.
Beispielrechnung: Was kostet Co-Hosting bei 2.500 € Umsatz im Monat?
Angenommen, Ihre Ferienwohnung erzielt 2.500 € Nettoumsatz im Monat. Dann ergeben sich – reine Mathematik, keine Ertragsprognose – folgende Kosten:
- Starter (15 %): 375 € Provision – bei Ihnen verbleiben 2.125 €
- Growth (20 %): 500 € Provision – bei Ihnen verbleiben 2.000 €
- Full Service (25 %): 625 € Provision – bei Ihnen verbleiben 1.875 €
Interessanter ist die Gegenrechnung: Wie viel Mehrumsatz muss ein Co-Host erwirtschaften, damit Sie trotz Provision genauso viel behalten wie vorher? Auch das ist reine Mathematik:
- Bei 15 % Provision: +17,6 % Umsatz (aus 2.500 € müssten rund 2.941 € werden)
- Bei 20 % Provision: +25 % Umsatz (aus 2.500 € müssten 3.125 € werden)
- Bei 25 % Provision: +33,3 % Umsatz (aus 2.500 € müssten rund 3.333 € werden)
Alles oberhalb dieser Schwelle ist Ihr finanzieller Gewinn aus der Zusammenarbeit – zusätzlich zur gewonnenen Zeit. Alles darunter bedeutet: Sie zahlen für Entlastung, nicht für Mehrertrag. Beides kann eine legitime Entscheidung sein, aber Sie sollten sie bewusst treffen.
Versteckte Kosten: Worauf sollten Sie beim Vertrag achten?
Der Prozentsatz auf der Website ist selten die ganze Wahrheit. Diese fünf Punkte sollten Sie bei jedem Anbieter prüfen, bevor Sie unterschreiben:
Onboarding- und Setup-Gebühren
Einmalige Kosten für Inseratserstellung, Fotos oder Systemeinrichtung sind an sich legitim – sie sollten aber vorab beziffert sein und nicht erst nach Vertragsschluss auftauchen. Bei uns läuft das Setup transparent über RM Advisory: einmalig 349 € (eine Plattform), 599 € (Airbnb + Booking.com) oder 899 € (drei Plattformen, deutsche und englische Texte, 30 Tage Feintuning). Wechseln Sie binnen 90 Tagen ins Co-Hosting, erlassen wir die Setup-Gebühr von 500 €.
Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen
Laufzeiten und Kündigungsfristen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter deutlich. Prüfen Sie beides vor der Unterschrift und lassen Sie es sich schriftlich geben. Bei RM Hosting regelt der individuelle Vertrag Laufzeit und Kündigungsfrist.
Exklusivitätsklauseln
Klauseln, die Ihnen Direktbuchungen oder die parallele Nutzung anderer Kanäle verbieten, können bares Geld kosten. Fragen Sie explizit, ob Sie Ihr Objekt weiterhin selbst vermieten dürfen – etwa an Stammgäste – und ob dafür Provision anfällt.
Zusatzkosten im laufenden Betrieb
Reinigung, Wäsche und Verbrauchsmaterial sind in der Regel nicht Teil der Provision, sondern werden separat abgerechnet – häufig direkt über die Reinigungsgebühr des Gastes. Das ist marktüblich und in Ordnung, sollte aber schwarz auf weiß im Vertrag stehen.
Kontenhoheit
Klären Sie, wem die Airbnb- und Booking.com-Konten samt Bewertungen gehören. Laufen die Inserate über das Konto des Anbieters, verlieren Sie bei einer Trennung unter Umständen Ihre gesamte Bewertungshistorie. Inserate auf Ihrem eigenen Konto – mit dem Co-Host als berechtigtem Nutzer – sind die sicherere Konstruktion.
Wann rechnet sich die Provision?
Die Beispielrechnung zeigt die Schwelle: Ein Co-Host rechnet sich finanziell, wenn der erzielte Mehrumsatz die Provision übersteigt. Professionelle Betreiber setzen dafür an mehreren Hebeln gleichzeitig an: dynamische Preise statt starrer Preisliste, schnellere Antwortzeiten, bessere Inserate, weniger Lücken im Kalender und konsequentes Bewertungsmanagement. Was die Kennzahlen dahinter bedeuten, erklärt unser Ratgeber ADR & RevPAR verständlich erklärt.
Zur Einordnung, was möglich ist: In unserem eigenen Portfolio in Süddeutschland (45 verwaltete Einheiten) lag die durchschnittliche RevPAR-Steigerung im Sechsmonatsvergleich Ende 2024/Ende 2025 bei +23,5 %, die durchschnittliche Gästebewertung bei 4,9. Das ist keine Garantie für Ihr Objekt – aber ein nachprüfbarer Referenzwert aus über drei Jahren operativem Betrieb.
Dazu kommt der zweite Wert, der in keiner Prozentrechnung auftaucht: Ihre Zeit. Wer Gästeanfragen am Wochenende, Check-in-Probleme am Abend und Reinigungskoordination unter der Woche abgibt, gewinnt regelmäßig Stunden pro Woche zurück. Ob sich das rechnet, hängt davon ab, was diese Stunden Ihnen wert sind.
Software statt Provision: die Alternative für Selbstverwalter
Nicht jeder braucht einen Co-Host. Wer Zeit und Freude am operativen Betrieb hat, dem fehlen oft nur die Werkzeuge der Profis. Genau dafür gibt es unsere Software CENTCOM: alle Bereiche inklusive – von der KI-gestützten Gästekommunikation bis zum Owner-Reporting – für 169 € pro Monat (1–3 Einheiten), 349 € (4–15) bzw. 549 € (16–30 Einheiten); Enterprise ab 30 Einheiten auf Anfrage. Sie können CENTCOM 14 Tage kostenlos testen.
Die Faustregel aus der Beispielrechnung gilt auch hier: Je höher Ihr Umsatz und je mehr Zeit Sie selbst investieren können, desto eher lohnt sich der Festpreis der Software gegenüber der Provision. Wie viel sich im Alltag tatsächlich automatisieren lässt, zeigt unser Ratgeber Ferienwohnung automatisieren.
Diese Fragen sollten Sie jedem Co-Host stellen
Egal ob Sie mit uns oder einem anderen Anbieter sprechen – diese Checkliste trennt seriöse Angebote von teuren Überraschungen:
- Worauf bezieht sich die Provision – Brutto- oder Nettoumsatz, vor oder nach Plattformgebühren?
- Gibt es eine Grundgebühr, auch in Monaten ohne Buchung?
- Welche einmaligen Setup-Kosten fallen an, und was ist darin enthalten?
- Wie lange ist die Mindestlaufzeit, wie lang die Kündigungsfrist?
- Bin ich exklusiv gebunden, oder darf ich weiterhin selbst vermieten?
- Laufen die Inserate über mein Konto oder über das des Anbieters – und was passiert mit den Bewertungen bei einer Trennung?
- Wie werden Reinigung, Wäsche und Verbrauchsmaterial abgerechnet?
- Welches Reporting bekomme ich – und wie oft?
- Unterstützen Sie bei behördlichen Pflichten, etwa der ab Mai 2026 geltenden EU-Registrierungspflicht für Kurzzeitvermietungs-Inserate oder lokalen Zweckentfremdungsregeln?
- Können Sie Ihre Ergebnisse belegen – mit nachprüfbaren Zahlen statt pauschalen Versprechen?
Ein Anbieter, der auf diese Fragen zögerlich antwortet, hat meist einen Grund dafür. Wenn Sie unsere Antworten hören möchten: Die kostenlose Potenzialanalyse ist unverbindlich, und Sie erhalten das Ergebnis innerhalb von 48 Stunden.
Häufige Fragen
Marktüblich sind 15 bis 25 Prozent des Nettoumsatzes, abhängig vom Leistungsumfang. Bei RM Hosting sind es 15 % (Starter), 20 % (Growth) oder 25 % (Full Service) – ohne Grundgebühr; Laufzeit und Kündigungsfrist regelt der individuelle Vertrag.
Für die Betreuung eines Airbnb-Inserats sind in Deutschland 15 bis 25 Prozent des Nettoumsatzes marktüblich. Reine Inserats- und Kommunikationsbetreuung liegt am unteren Ende der Spanne, eine komplette Betriebsübernahme inklusive Preissteuerung am oberen.
Bei RM Hosting fällt keine Grundgebühr an – die Vergütung ist erfolgsabhängig. Einmalige Setup-Leistungen werden transparent separat ausgewiesen (349 bis 899 € über RM Advisory); bei einem Wechsel ins Co-Hosting binnen 90 Tagen wird die Setup-Gebühr von 500 € erlassen.
Das regelt der jeweilige Vertrag – und genau deshalb sollten Sie es vor der Unterschrift klären, denn 20 % vom Bruttoumsatz sind real teurer als 20 % vom Nettoumsatz. RM Hosting berechnet die Provision vom Nettoumsatz.
Das ist je nach Anbieter sehr unterschiedlich: Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen variieren deutlich. Bei RM Hosting regelt der individuelle Vertrag Laufzeit und Kündigungsfrist.
Das hängt von zwei Faktoren ab: dem erzielbaren Mehrumsatz und dem Wert Ihrer Zeit. Rein rechnerisch muss ein Co-Host bei 20 % Provision rund 25 % Mehrumsatz erwirtschaften, damit Sie finanziell gleichstehen – alles darüber und die gewonnene Zeit sind Ihr Gewinn. Eine kostenlose Potenzialanalyse zeigt, was bei Ihrem Objekt realistisch ist.
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